| 1993 erscheint
Hans Christoph Blumenbergs Buch "Das Leben geht weiter".
Er beschreibt die absurde und abenteuerliche Entstehungsgeschichte
des gleichnamigen letzten großen Propagandfilms der
Ufa, dessen Dreharbeiten im Winter 1944 begannen und der noch
einmal den Traum vom Endsieg beleben sollte. Seit Erscheinen
des Buches, versuchte der Produzent Carl Schmitt einen
Weg zu finden, den Stoff für einen Dokumentarfilm aufzubereiten.
Der seinerzeit gedrehte Ufa-Film gilt bis heute als verschollen,
das heißt es gibt keinerlei Filmausschnitte des Originals,
die man verwenden könnte. Auch die Zahl der Zeitzeugen,
die Interviews und Auskunft geben könnten, wurde von
Jahr zu Jahr kleiner und somit schien die Produktion eines
Dokumentarfilms immer unwahrscheinlicher.
1998 beginnt Carl Schmitt zusammen mit seinem Partner, dem
englischen Regisseur Mark Cairns, ein Format zu entwickeln,
daß der Umsetzung des Stoffes gerecht wird.
Es dauert noch einmal 2 Jahre bis Anfang 2000 der Hessische
Rundfunk (arte-Redaktion Wolfgang
Vogel) endlich grünes Licht für die Produktion
einer Dokumentation gab.
Am 24.10. 2002 zeigt arte das aufwendig produzierte
"Doku-Drama" im Rahmen des Themenabends "Propaganda"
zum ersten Mal.
Sehen Sie hier die Hintergründe und Enstehungsgeschichte
dieses ungewöhnlichen Projektes.
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