| Nach dem die Dreharbeiten
beendet waren begann der Cutter Dietmar Kraus an der HFF in
Potsdam mit der Bearbeitung des Films. Nach dem loggen von
über 20 Std. gedrehtem Material begann der Rohschnitt,
der allein schon 6 Wochen in Anspruch nahm.
Nach dem das Material soweit gekürzt war, daß feststand
welche der gedrehten Szenen verwendet werden würden,
begann Magna Mana in Frankfurt mit der Bearbeitung der digitalen
Effekte.
Manche Szenen sind vor Blauwand gedreht worden und werden
nun am Computer zusammengesetzt, andere werden komplett im
Rechner erschaffen.
Unser Film, ist ja nicht nur ein Film über Propaganda,
sondern auch ein Film über die Ufa und die Filmtechniken,
die damals zur Anwendung kamen. Wir verbinden deshalb die
alten Filmtricks der Ufa mit modernster Computeranimation
und schaffen dadurch in manchen Szenen eine realistisch
unrealistische Atmosphäre.
Tricks sind als solche zu erkennen, werden aber gleichzeitig
als Stilmittel verwendet, um dem gesamten Film eine besondere
Ästhetik und einen gewissen Charme zu verleihen.
Bei Magna Mana in Frankfurt arbeiteten Frank Vogt und sein
Team fast 4 Monate an den digitalen Bildeffekten, bis alle
Vorstellungen des Regisseurs entsprechend umgesetzt sind.
Von jeder der über 100 Einstellungen im Film wurde ein
Storyboardauszug gefertigt, um genau festzulegen welcher Aufwand
für welche Szene benötigt wird.
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Der Cutter Dietmar Kraus am AVID

Das ganze Projekt auf Festplatte

Storyboard über Story-
board an den Wänden von Magna Mana
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