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Zwei Wochen vor Drehbeginn
trifft der Regisseur aus London ein, um mit dem Regie-Assistenten,
der Set-Designerin und der Kamera-Crew die Drehorte abzugehen
und den Drehplan festzulegen. Eine wichtige Rolle im Team
übernehmen der Regieassistent Gerrit Haaland und
der Script-Supervisor Robert Lyons. Während Gerrit
mit dem Regisseur Mark Cairns den Drehplan festlegt, soll
Robert, dessen Muttersprache Englisch ist, der aber ebenfalls
perfektes Deutsch spricht, die Rolle des Vermittlers zwischen
Mark und Dieter Moor übernehmen, um mögliche Verständigungsproblemen
vorzubeugen.
5 Tage vor Drehbeginn treffen sich Regisseur, Produzent und
der Script-Supervisor in Zürich mit Dieter Moor, um das
Drehbuch noch ein letztes Mal durchzusprechen. |
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> Die erste Drehbuchfassung
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Dann ist es soweit! Von
Mitte September bis Mitte Oktober 2001, taucht das Team ein
in die verworrene deutsche Welt der Jahre 1944/45. Die Ausstattung
vollbringt wahre Wunder. Sie bauen "Goebbels Büro",
"Hitlers Wolfschanze", die "Ufa Büros",
"Schützengräben" etc. etc...
Da uns fast alle unserer Rekonstruktionen in die letzten Tage
vor dem Kriegsende zurückführen, müssen sämtliche
Statisten sowohl in zeitgenössischer Kleidung als auch
mit den dazugehörigen Frisuren auftreten. Hier leisten
die Kostümbildnerin Sonja Hesse und die Maskenbildnerin
Ulrike Geist Außergewöhnliches. Obwohl uns
nur das Budget für einen Dokumentarfilm zur Verfügung
steht, sollen die "Re-Inactments" aussehen wie bei
Spielfilmen. Immer wieder gelingt es ihnen mit geringsten
Mittel die Statisten absolut authentisch erscheinen zu lassen.
Hier drängt sich durchaus der Vergleich zu damals auf,
als das Team ebenfalls gezwungen war ständig zu improvisieren.
14–16 Stunden Tage sind die Regel, wenn es mal schnell
geht werden nur 12 Stunden gedreht. Meistens geht es aber
nicht schnell. Die ersten beiden Wochen sind die härtesten.
Wir drehen vor den Toren Potsdams in Krampnitz, wo auch "Enemy
at the Gates" entstand. Das uns zur Verfügung stehende
Gelände wird genutzt wo es nur geht. |
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> Drehplan.pdf

> Kameramann Stefan Grandinetti |
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Dann geht es weiter nach
Potsdam und Berlin. Wir drehen an Originalschauplätzen
auf dem Gelände von Studio Babelsberg, dem Sitz
der damaligen Ufa Studios. Dort drehen wir alte Treppenaufgänge,
den ehemaligen Studioeingang und auch in der berühmten
Marlene-Dietrich-Halle. In Berlin-Spandau bekommen wir von
Artur Brauner die Erlaubnis einige Aufnahmen in den
legänderen CCC-Studios zu machen, in Berlin selbst drehen
wir vor dem traditionsreichen Theater Volksbühne.
So geht es immer weiter, manchmal 3 Drehorte am Tag –
aufbauen, abbauen, umsetzen.
Doch dann ist es geschafft: am Donnerstag, den 11.10.2001
fällt abends in der Hochschule für Film und Fernsehen
in Potsdam die letzte Klappe. Über 20 Stunden Material
sind abgedreht, nahezu 100 Statisten sind aufgetreten und
dutzende von Requisitenteile wurden von A nach B transportiert. |
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> Die Crew beim Einrichten eines
Sets
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